Olga Grjasnowa und Mohamed Amjahid - 01

Olga Grjasnowa und Mohamed Amjahid

Die Buchautor/innen Olga Grjasnowa und Mohamed Amjahid kommen im Rahmen der Interkulturellen Wochen nach Chemnitz. Sie sprechen im Dialog und mit dem Publikum über Postheimatkunde, weiße Privilegien, rechtsextreme Parteien und solche, die sie unbedingt nachahmen wollen und natürlich "Sachsen".

Grjasnowa und Amjahid werden aus ihren Texten ("Eure Heimat ist unser Alptraum" und "Unter Weißen") lesen, den Ausgang der Landtagswahlen kommentieren und einen Ausblick geben, was das nun alles für den Freistaat und Deutschland bedeuten könnte.

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan. Längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland, Israel und der Türkei. Für ihren Debütroman „ er Russe ist einer, der Birken liebt“ wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. 2014 erschien „Die juristische Unschärfe einer Ehe“, 2017 folgte „ Gott ist nicht schüchtern“. Alle Romane wurden für die Bühne dramatisiert und mehrfach übersetzt.

Mohamed Amjahid, in Frankfurt a. M. geboren, ist politischer Reporter und Redakteur für DIE ZEIT. Er lebt in Berlin und recherchiert regelmäßig im Nahen Osten, in Nordafrika, dem frankophonen Raum und Ungarn. Sein Buch "Unter Weißen: Was es heißt, privilegiert zu sein" erschien 2017 bei Hanser Berlin.

19:00 Uhr - Einlass
19:30 Uhr - Beginn der Lesung

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

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Rahmen unseres Projektes ,,Iftah ya simsim - Entdecke das Fremde" möchten wir mit Hilfe künstlerischen Mittel Chemnitzer_innen aufklären, zum Nachdenken anregen und zum Handeln ermutigen. Wir wollen einen Raum für Begegnung und Teilhabe für Menschen mit Migrationshintergrund schaffen. In Form von diversen Veranstaltungen mit differenzierten Schwerpunkten möchten wir Menschen berühren, informieren, Ängste abbauen und ein gemeinsames Zusammenleben in Vielfalt ermöglichen.

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Die Veranstaltung ist gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben" und des Lokalen Aktionsplans für Demokratie, Toleranz und ein weltoffenes Chemnitz.