POCHEN

POCHEN - Biennale für multimediale Kunst

POCHEN klopft Umbrüche ab: Eine ganze Woche nimmt sich die POCHEN Biennale prägender Themen der Menschen an und liefern sie der Kunst aus. Das Ergebnis: 20 internationale Positionen eines künstlerischen Rechercheprozesses, der eine öffentlichen Auseinandersetzung mit historisch einschneidenden Themen provozieren will.

Als ein internationales Forum für Kunst und Gesellschaft ist die POCHEN Biennale ein Experimentier- und Diskursraum für multimediale Kunst in Chemnitz. Im Fokus der Ausstellung stehen internationale und regionale Künstler:innen, die an der Schnittstelle von Kunst und Technologie wirken. Dabei führt POCHEN die Künstler:innenstimmen mit relevanten Köpfen aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Der Fokus in diesem Jahr: die Treuhandanstalt. 

Von 1990 bis 1994 verantwortete sie die Überführung volkseigenen Vermögens in Privateigentum. Dabei blieb die Kontroverse nicht aus: Das forcierte Vorgehen und die sozioökonomischen Folgelasten ließen die Maßnahmen der Treuhand zum umstrittensten Erbe der Wende werden. Bereits vier Jahre nachdem die Treuhand ihre Arbeit aufnahm, war ihr Auftrag beendet. Zurück blieb ein Land in gespaltener Einheit – gespalten in neu und alt, ost und west, arm und reich. Ein bislang wenig betrachtetes Kapitel bundesdeutscher Geschichte, auf das die POCHEN Biennale im kommenden Herbst für eine Woche ein Auge werfen wird.

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